StartseiteAktuellesFrauenfrühstück

Frauenfrühstück

Frauenfrühstück Botenheim

Wir laden ganz herzlich zu unseren Frauenfrühstück-Treffen ein. Beginn ist um 9.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus, Gülthausstraße 7 (neben der Kirche). Bereits ab 8.30 Uhr ist der Büchertisch geöffnet zum Stöbern und Einkaufen.

Nach einem gemütlichen Frühstück vom Büffet, von dem Mitarbeiterteam liebevoll vorbereitet, erwartet Sie ein interessantes Thema.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter Tel. 07135-960345 (A. Bühler). Der Eintritt ist frei. Um eine angemessene Spende für Frühstück und Referent/in wird gebeten.

 

 

Die nächsten Termine:

Frauenfrühstück plus (auch Männer sind herzlich eingeladen!)

am Samstag, den 23. Februar 2019 um 9.00 Uhr

mit Margret und Reinhold Klass

 

NETHANJA – Gott hat gegeben
Wenn Sie erfahren möchten, wie aus der Einladung eines württembergischen Pfarrerehepaars an einen indischen Studenten, mit Ihnen Weihnachten zu verbringen, eine großartige Sozialarbeit und Mission in Indien entstanden ist, laden wir Sie herzlich zum nächsten Frauenfrühstück Plus ein.

 

Margret und Reinhold Klass kennen die Arbeit von KNN (Kinderheim Nethanja) seit vielen Jahren, haben selbst 3 Jahre in Indien gelebt und begleiten seit 2015 Gruppen nach Indien, damit sie vor Ort erleben und sehen können, was mit den Spenden aus Deutschland geschieht.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine spannende Reise in den Osten Indiens und staunen Sie mit uns, was dort in 50 Jahren entstanden ist: 9 Kinderheime mit ca. 700 Kindern, Schulen, Krankenhaus, Krankenschwesternschule, Lehrwerkstätten, AIDS-Hilfe, Nähschule und nicht zuletzt eine Kirche mit inzwischen 1500 Gemeinden.

 

 

Frauenfrühstück am Donnerstag, den 4. April 2019

mit Hanni Schneider u. Sibylle Stegmaier

 

Hanni Schneider und Sibylle Stegmaier möchten Sie mitnehmen in die Welt
der Poesie und der Geschichten, die das Leben selber schreibt. Es geht um Glaube, Hoffnung und Liebe, wie sie von jedem von uns erfahren werden.
Beide sind Therapeutische Seelsorgerinnen mit eigener Praxis und haben langjährige Erfahrung in der kirchlichen Frauenarbeit.
Umrahmt werden die Texte mit Instrumentalmusik.

 

 

Frauenfrühstück am  Dienstag, den 5. November 2019

mit Hanna Pissarczyk

Rückblick Frauenfrühstück am 20. März 2018

 

Die Gäste wurden in noch winterlicher Landschaft am Frühlingsanfang mit leuchtendem Gelb und einem gewohnt reichhaltigen und liebevoll hergerichteten Frühstücksbuffet empfangen. Referentin Margarete Benzinger sprach zum Thema „Meine Grenzen – Deine Grenzen“ und zeigte durch ganz praktische Beispiele die Vielschichtigkeit auf, welche Prägungen und Erlebnisse im Laufe des Lebens unsere Bedürfnisse ausmachen. Unsere Grenzen werden enger durch Alter, Krankheit und Einschränkungen. Sie wirken sich im gesellschaftlichen Umfeld in Stadt und Gemeinde aus. Eine zentrale Frage, die wir uns immer wieder stellen sollten: „ Was halte ich aus?“ Wo sind meine (seelischen) Grenzen? Untersuchungen zeigen, dass unsere Vorfahren vor 100 Jahren etwa so viele Informationen lebenslang verarbeiteten, die wir sie heute in einem (!) Monat verarbeiten müssen. An einigen gespielten Situationen zeigte sie uns anschaulich auf, dass Frauen unterschiedliche Grenzen setzen. Verschiedene Verhaltensweisen unserer Mitmenschen fordern uns heraus, Grenzen zu artikulieren und so klarzumachen, dass es mein Gegenüber versteht. Trotzdem ist die Akzeptanz nicht immer gegeben. Durch verschiedenste Manipulationen geschehen Grenzüberschreitungen. Vorwürfe, penetrantes Nachfragen, Ausnützen durch einseitige Forderungen gehören genauso dazu wie geistliche Intoleranz – die andere Art zu glauben wird nicht toleriert. Als Beispiel geistlichen Missbrauchs zeigte die Referentin auf, den Gegenüber mit Bibelversen zu bedrängen, ihm falsches Verhalten vorzuhalten, sich über den Anderen zu überheben.  In ihrer Tätigkeit als Lebensberaterin und  Betreuerin ermutigt sie Menschen, ihre Grenzen zu definieren und zu verteidigen. Die weise Aussage von Martin Luther King: „Kein Mensch kann auf deinem Buckel reiten, wenn du ihn nicht krumm machst.“ zeigt auf, dass unsere Haltung entscheidet, ob wir in die Opferrolle fallen. M. Benzinger zeigte an der Person Jesus auf, dass wir seelsorgerlich miteinander umgehen sollten. Er klopft bei uns an und stolpert nicht ungefragt in unsere (Herzens-)Tür. Jesus fragte vor der Heilung: „Was willst du?“ Nehmen wir ihn uns als Beispiel, damit die gegenseitige Wertschätzung im Mittelpunkt stehen kann. Jesus kann uns unsere Grenzüberschreitungen bewusst machen und wir können um Vergebung bitten. Veränderung bei mir ist wichtig – meine Mitmenschen soll und kann ich nicht ändern! Dieses Fazit zog M. Benzinger am Ende ihres kreativen Vortrages und wir hätten ihr gerne noch länger zugehört.

Rückblick Frauenfrühstück plus am 10. Febr. 2018

 

So voll war es schon lange nicht mehr, das Gemeindehaus in Botenheim! Noch im letzten Winkel mussten Tische aufgestellt werden, damit alle Platz fanden und das leckere und ganz liebevoll vorbereitete Frühstück genießen konnten.

Aber schließlich hatten wir Besuch von Schwester Marlies von der Grimmialp, die über das Thema „Wunschlos? Glücklich?“ referierte und auf die sich viele schon lange besonders gefreut hatten.

Zunächst jedoch wirkte Sr. Marlies gar nicht glücklich, als sie zwar mit Clownsnase, aber verzweifelt gesenktem Kopf klagte, dass sie „sie“ nicht los wird.

„Sie“ - damit waren z.B. Wünsche gemeint, hinter denen meist Grundbedürfnisse stecken wie der Wunsch, zu lieben und geliebt zu werden, oder der Wunsch nach Anerkennung und Entfaltung. Auch Schuld ist so etwas, was niemand gern mit sich herumträgt. Hier rät die Referentin dazu ein, Schuld demütig bei Gott abzuladen und dadurch frei und empfänglich für Gutes zu werden. Oder negative Eigenschaften und Gewohnheiten, die wir am liebsten sogar vor uns selbst verstecken möchten! Manchmal stecken wir in Rollen fest, die unsere anderen Gaben verkümmern lassen und aus denen wir gerne heraustreten wollen.

Bei allen diesen Dingen hilft es nicht weiter, wenn wir versuchen sie zu verdrängen. Im Gegenteil, das verstärkt sie eher. Viel hilfreicher ist es, wenn wir sie anschauen und darüber reden.

Sind wir glücklich, wenn wir keine Wünsche mehr haben? Die Antwort darauf war ein klares Nein, dann sind wir eher tot als glücklich. Wichtig ist es, auf die kleinen Glücksmomente zu achten, denn das große Glück ist eine Zugabe, die wir gar nicht jeden Tag verkraften könnten. Wünsche sind ein Motor, der uns in Bewegung setzt, und auch mit unerfüllten Wünschen können wir dennoch glücklich und zufrieden leben.

Wir danken Sr. Marlies für den bereichernden Vormittag und wünschen ihr und ihren Mitschwestern Gottes Segen.

Sr. Marlies, Communität Steppenblüte, CH-Grimmialp
Sr. Marlies, Communität Steppenblüte, CH-Grimmialp